Projekte

Forschungsprojekt

Vom Hortus conclusus zum Weltgarten –
Der Garten als Bild und Entwicklungsort der Seele

Menschliche Autonomieentwicklung im sich wandelnden »entspannten Feld«
Ein Versuch, seelische Bewegungen und seelische Substanzbildung in der Selbst- und Weltbegegnung zu beschreiben, mit praktischen Bezügen zu Therapie, Pädagogik und Landwirtschaft

Dabei geht es u.a. um folgende Themen:

• Gartenmotive im Alten und Neuen Testament als Spiegel seelischer Entwicklungen (vgl. den Artikel Christus als Gärtner in: Die Christengemeinschaft 7-8/2017, S. 80-85; eine bebilderte Fassung findet sich hier).
In diesem Zusammenhang steht auch die Israel-Reise, an der ich Ende April/Anfang Mai 2017 teilnehmen konnte und über die ich hier berichte (eine etwas gekürzte Fassung ist erschienen in: die Drei 12/2017).

• Der Granatapfel: Lebensbaum – Liebesapfel – Todesfrucht. Zur Geschichte eines Symbols an den Schwellen des Lebens, in: die Drei 6/2018; Langfassung: hier. Sowie: »Worte sind reife Granatäpfel«. Der Granatapfel in der neueren Literatur.

• Von Gartentor und Ich-Turm: Abgrenzung und Selbstwahrnehmung im »Seelengarten« – im Gespräch mit der Ärztin Coelestine Sichelschmidt-von Kuyck

• Gartenarbeit wird zu Seelenarbeit – und umgekehrt

• ›Kinder-Garten‹ – ein »entspanntes Feld«: Orte und Situationen des Spiels in der menschlichen Entwicklung und in der Evolution im Hinblick auf die Entwicklung von Autonomie

Dieses Editionsprojekt wird von der Stiftung Forschungsförderung in der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland gefördert.

 

Projektbegleitung

Im Zusammenhang mit dem neu entstehenden Naturpädagogisches Zentrum Schilasmühle in Frankfurt-Niederursel plane ich eine begleitende wissenschaftliche Studie, die in Form einer Broschüre veröffentlicht werden soll:

Der Garten ist die wohl intimste Form der Kultivierung von Natur – ein vom Menschen gestalteter Mikrokosmos. In seiner »offenen Geborgenheit« erlebt das Kind auf sinnliche Weise Zusammenhänge, knüpft sittliche Beziehungen und beginnt so, sich die Welt zu erobern – und dabei zu sich selbst zu finden.

Unter solchen Gesichtspunkten soll die Arbeit mit Kindern in den zu schaffenden Räumen sinnlich-sittlicher Erfahrung im Bereich der Schilasmühle wissenschaftlich begleitet werden: Welche Bedeutung kommt dem Garten für die Entwicklung des Kindes heute und in Zukunft zu – angesichts schwindender Kindheitszeiten und wuchernder virtueller Räume in der globalisierten Welt?

 

Mein Lebensschrank